Weimarer Bauhaus: Staatliche Regierung

Das Bauhaus in Weimar war eine staatliche Schule und hing von der Regierung Thüringens ab 🏛️🗳️
Der Zeitraum 1913-1933 markiert die Gründung und das Wirken des Bauhauses. Die Weimarer Hochschule wurde 1919 gegründet, und Gropius und andere waren ab 1913 entscheidend auf konzeptioneller Ebene an der Entwicklung und Gestaltung ihrer Idee und Vision beteiligt. Diese langen Entdeckungen und Experimente, die noch vor ihrer Gründung recht wichtig wurden, würden die gesamten Aktivitäten der Hochschule in ihrer Wirkungszeit stark beeinflussen.
Die Pädagogik des Bauhauses war kein festes Theoriegebäude, sondern eine Praxis, die sich ständig weiterentwickelte. Es gab eine bewusste Debatte über die Funktionen und Aufgaben der Schule zwischen den Meistern, dem Direktor und den Studierenden in Weimar, Dessau und Berlin. Folglich gab es nie eine spezifische Schule für Design, Kunst oder Architektur. Dennoch gibt es ein Prinzip oder einen Ansatz in der Pädagogik, der genau durch den kontinuierlichen Wandel oder die Bewegung pädagogischer Funktionen, Lehrer und Studenten gekennzeichnet ist. Genau das versucht das Bauhaus durch seine Pädagogik zu vermitteln.
Es war eine staatliche Institution, die für ihre Autorität und Finanzierung auf die Thüringer Regierung angewiesen war. Als öffentliche Schule war ihre Entwicklung eng mit regionalen politischen Veränderungen verknüpft, die letztendlich ihre Verlagerung erforderlich machten und ihren einzigartigen pädagogischen Ansatz beeinflussten.
Base Material
- 'Bauhaus 1913-1933' Tl.1