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Itten, Klee, Kandinsky: Drei Wege, Vision zu lehren
Am frühen Bauhaus teilten sich drei Nachbarn einen Korridor und sonst nichts. Johannes Itten begann seine Kurse mit Atemübungen und strengen Diäten; Paul Klee skizzierte kleine Diagramme von Punkten, die „spazieren gingen“; Wassily Kandinsky sprach über Punkte und Flächen, als würde er Physik statt Malerei unterrichten. Stellt man sie nebeneinander, erhält man so etwas wie ein Triptychon der modernen Kunstpädagogik: drei Wege, Vision zu lehren, drei verschiedene Geschichten darüber, wo Kreativität tatsächlich lebt.
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